Ein großartiger Cup an einer einmaligen Location liegt hinter uns. Unseren alljährlichen Halleschen Drachenboot-Cup durften wir in diesem Jahr im Stadthafen in Halle Trotha ausrichten. Das gab es noch nie: dass dort Schiffe fuhren, dass es dort einen Drachenboot-Cup gab, dass dort so viel Action war, wie am 06.06. diesen Jahres. Das Ein- und Aussteigen über den vergleichsweise kurzen Steg an der Stirnseite des Hafenbeckens gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht, wurde aber dennoch von allen Teams gemeistert – nicht zuletzt dank der Hilfe von Stegpersonal und Steuerleuten, die sich fast sofort eine Strategie zurechtlegten um diesen Prozess zu optimieren. Jeder Manager wäre neidisch auf unsere Crew. So ging es also munter voran: Treppe rauf und Treppe runter. Endlich kam Bewegung in diesen Hafen. Vor lauter Ehrfurcht spielte schließlich auch unser Wettergott mit und ließ den Regen nach einigen kleinen Tröpfeleien auch gleich wieder sein. Bei immer sonniger werdendem Wetter fuhren also die Drachenboote- nein – sagen wir die ehrwürdigen Drachenschiffe – im Hafenbecken ihre Renndistanzen. Zum Beispiel über 250 Meter, wie das so üblich ist. Wer wollte, konnte sich aber auch auf der längeren Distanz von 1000m mit den Gegnern messen oder einen ganz kurzen Sprint von 50 Metern hinlegen. Alle Läufe wurden dank neuester Zieltechnik, die unser Computerspezi Jörg entwickelt (und hoffentlich zum Patent angemeldet) hat, exakt mitgeschnitten. Und die Zuschauer konnten sogar die Zieleinläufe per Livestream an großen Bildschirmen im Zielbereich mitverfolgen. Ein Hoch auf 250 m Verlängerungskabel, jede Menge Verteilerdosen und – natürlich – auf Jörg. Zur Stärkung und gegen den kleine oder großen Hunger gab es auch in diesem Jahr wieder leckeren Kathi-Kuchen und Muffins, belegte Brötchen und kühle oder auch warme Getränke, je nach Geschmack. Sogar Eis wurde angeboten. Auch das Bierkastenstapeln, für den Kräftevergleich in den Paddelpausen konnten wir auf dem Hafengelände anbieten. So manches Team besuchte hier unseren Master of (Bierkasten-)Desaster Thomas und versuchte herauszufinden, welche Technik wohl am Besten ist, um Rekorde zu brechen. Übrigens: Zum (Paddel-)Einsatz kamen neben den geliehenen Booten unserer Freunde aus Jena und aus Bitterfeld (einen lieben Dank an der Stelle!) natürlich auch alle unsere Boote. Alle? Naja, fast alle. Die neueste Errungenschaft – „Halle No.1“ – durfte noch nicht ins Hafenbecken. Sie musste natürlich erstmal getauft werden. Dies wurde an Ort und Stelle , quasi vor laufender Kamera, getan und seitdem darf sie bei Training und vor allem Wettkämpfen beweisen, wie wichtig und komfortabel bspw. eine integrierte Sprechanalage ist, oder diese Anti-Rutsch-Beschichtung auf den Bänken. Dank der großartigen Teams, der vielen lieben Menschen und der fleißigen Helfer war es ein toller Tag für alle. Es war außerdem eine einmalige Kulisse, habe ich gesagt. Dabei hoffen wir eigentlich schon, dass wir diese auch ein weiteres Mal nutzen dürfen.
Die Bilder sind auf unserer Facebookseite