Unser Drachenboot-Cup in Seeburg war in diesem Jahr nun schon zum 11. Mal Bestandteil der Veranstaltung „See in Flammen“.
Auch wenn die Teamanmeldungen nicht ganz so viele waren wie beispielweise im vergangenen Jahr, setzten wir alles daran, dass es ein unterhaltsamer, aufregender und lustiger Tag werden konnte.
Nur wenige Tage vor dem Cup am 11.07. gab es schwere Unwetter in Seeburg und Umgebung. Umgeworfene Wohnwagen, abgeknickte Bäume, vom Hagel zerschlagene Dächer. „Gemütlich“ ist anders.
Alle Beteiligten bangten daher, ob die Rennen denn überhaupt stattfinden konnten.
Aber als Veranstalter haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und allerbestes Paddelwetter bestellt. Die Teamcapatainbesprechung konnte daher pünktlich 11 Uhr bei Sonnenschein, angenehmen 25 Grad und fast ganz ohne Wind starten. Kaum eine halbe Stunde später ging es für die ersten Teams schon aufs Wasser. Aber nicht bevor wir Teamfotos von Ihnen hatten. Dazu mussten gleich mal alle ins Wasser , was jedoch keinen störte. Warum auch? Spätestens im Rennen wurde sowieso jeder nass.
Der Rennplan sah 3 Vorläufe für jeden vor. Mit diesen und den dadurch erkämpften Finalläufen musste also jede Mannschaft viermal die 250 Meter zurücklegen.
Trotzdem sagten alle – also wirklich ALLE – zu, als sie hörten, dass wir für die Freiwilligen auch noch einen „Handlauf“ geplant hatten. Bei diesem ging es darum eine Strecke von ca. 40 Metern mit dem Drachenboot zurückzulegen. Dies allerdings nicht mit dem Paddel, sondern nur mit Hilfe der Hände.
Was genau hier das Geheimnis des Erfolgs war, kann ich nicht sagen. Aber vermutlich hat „wildes Drauflosplatschen“ den Havana Express zum Sieg geführt – mit knapp einer Sekunde Vorsprung ließen sie jedenfalls die Konkurrenz hinter sich und sahnten den von uns selbst erbauten Handpokal ab.
Das A-Finale Fun im „normalen“ Drachenboot gewann übrigens ebenfalls der Havana Express und freute sich über den Pokal, den die amtierende Blütenprinzessin vom Mansfelder Land an ihre Vorgängerin überreichte, welche Captain dieses Teams war.
Das Team „Flying Dutchman“ hatte nicht nur den lautesten Schlachtruf, wie sie bei der Siegerehrung bewiesen, sondern gewannen auch das Sportfinale.
Alles in allem ein gelungener Tag, der mit einem wirklich grandiosen Feuerwerk abgeschlossen wurde.
Denn nicht nur Fackeln und Raketen gab es dieses Jahr zu bestaunen, sondern auch Menschen, die alleine durch die Kraft von Wasserstrahlen über dem See hin und hersausten und bunt beleuchtet ihre Kunststücke vorführten.